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Teil 2: Fragen über mich
Teil 3:
Fragen zu *Seelenfall*
Teil 4: Einblicke ins Buch
Teil 5: Weitere Werke
Teil 6: Niklas aus *Vielleicht sind wir alle Monster*
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Vom Buchblog Traumfängerbücher:
Protagonisten-Interview mit Niklas aus Vielleicht sind wir alle Monster:
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Janine:
Niklas, willkommen bei mir. Wie geht es dir?

Niklas:
Hey, danke dir. Eigentlich weiß ich gar nicht so genau, wo ich hier gelandet bin. Kann ich offen reden? Es gibt ne Menge, die mir gerade nachhängt. Und mein Tagebuch scheint nicht mehr auszureichen, um all die Gedanken geordnet zu bekommen

Janine:
Gelandet bist du mir, in einem guten Umfeld. Und ja, du darfst jederzeit offen reden.

Niklas:
Ich frage mich, ob die Dinge, die ich tue, richtig oder falsch sind. Ich bin da in etwas hineingeraten. In einen Mord, um genau zu sein. Aber… anstatt mich zu distanzieren, anstatt es der Polizei zu melden, werde ich immer mehr zu einem Teil davon. Weil es mich einfach nicht loslässt, dieser Abend. Ist das nicht unmoralisch? Ich weiß es nicht. Welche Moral haben wir überhaupt zu erfüllen? Die der Gesellschaft, oder schlussendlich doch nur unsere ganz persönliche? Was denkst du?

Janine:
Das sind ganz schön große Fragen, und wenn du mich fragst: ich bin für die eigene Moral. Sieh dir doch nur an, was mit der Gesellschaft passiert. Da möchte ich lieber nicht dazugehören.

Niklas:
Da hast du Recht. Es passieren die krassesten Dinge, die wir uns nicht erklären können. Aber ist vielleicht nicht genau das das Problem? Das wir nichts verstehen? Ich frag mich, was dahinter steckt. Hinter unserer Motivation, unseren Zielen. Hinter unseren schlimmsten Taten. Kann so etwas endgültiges wie dieser Mord gerechtfertigt sein? Ich will mehr darüber herausfinden, um verstehen zu können. Um mir selbst ein Bild zu machen. Kann ich denn urteilen, ohne genug darüber zu wissen? Ist es sonst nicht eher ein verurteilen?

Janine:
Es gibt immer zwei Waagschalen, deshalb kann man schwer beantworten. Für alles gibt es die Sicht des „Opfers“ und des „Täters“. Wessen Beweggründe man nachvollziehen oder sogar befürworten kann, liegt dann wohl doch im Auge des Betrachters.

Niklas:
Hmmh, das klingt richtig. Ich denke nur, mein Problem ist, dass ich mich für keine Seite entscheiden kann. Ich hab diese Menschen kennengelernt, die in diese Tragödie verwickelt sind. Und ich bin dabei, sie in mein Herz zu schließen. Aber darf ich das überhaupt? Ich spiele ein falsches Spiel mit ihnen. Denn ich kenne beide Seiten und beide Wahrheiten. Ich weiß nicht, wie ich handeln soll, ob ich überhaupt handeln sollte. Es ist… es gleitet mir aus den Händen. Was würdest du tun?

Janine:
Ich denke, du solltest deinem Herzen folgen und wohin es dich auch führt, ehrlich sein.

Niklas:
Danke. Das klingt einfach. Hoffentlich wird es das auch sein. Ich habe keine Ahnung, wie ich da wieder rauskomme. Vielleicht will ich aber auch gar nicht herauskommen. Diese Leute bedeuten mir wirklich was. Sie suchen nach Wahrheit, aber vielleicht ist die Wahrheit zu schützenswert. Vielleicht ist es besser, manche Dinge im Verborgenen zu lassen, weil sie sonst zu viel Schaden anrichten.

Janine:
Das ist richtig, es gibt tatsächlich Dinge, die sollten einfach niemals ausgesprochen werden. Einfach um den Seelenfrieden zu bewahren.

Niklas:
Es ist erstaunlich, wie gut es tut, mit jemandem reden zu können. Ich danke dir. Ich mache mich jetzt los, denn es gibt noch ein paar Dinge, die ich tun muss. Die ich richtigstellen und wiedergutmachen will. Ich wünsch dir für deine Reise auch viel Glück. Vielleicht, ganz vielleicht, schreiben wir uns ja wieder.

Janine:
Ich wünsche dir viel Glück und vor allem Kraft für deinen Weg.

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Rezensionen:

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